Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Spürbar anders!

Mike Rosenthal UnterschenkelprotheseIch heiße Mike, bin 42 Jahre alt und habe eine Tochter.
Seit 1997 bin ich unterschenkelamputiert.
Im ersten Jahrzehnt mit Handicap habe ich in der Prothesentechnik viele Höhen und Tiefen erlebt, bis ich 2007 dann zu Schindler Orthopädie wechselte.
Der Werbeslogan „Spürbar menschlich“ ist hier mehr als zutreffend.
Das Team von Schindler ist für mich immer erreichbar.
Bei Problemenstellen bekomme ich schnelle Abhilfe und ich bin prothetisch optimal versorgt!
Ein weiterer Vorteil ist, dass ich bei Schindler alles „aus einer Hand“ bekomme.
Bandagen, Schuheinlagen oder andere Hilfsmittel sind hier meistens verfügbar.
In den neuen Geschäftsräumen, vor allem im Laufraum, kann ich jedes Hilfsmittel direkt ausprobieren.
In der Orthopädietechnik gibt es für mich keine Alternative zu Schindler.

Spürbar menschlich, spürbar anders!

Mike Rosenthal Freudenberg/Westfalen

Geht nicht - Gibts nicht!

Meine Behinderung habe ich schon seit meiner Geburt und so manche Entwicklung in der Prothetik habe ich kommen und gehen gesehen.
Bevor ich durch die Schindler Orthopädie versorgt wurde, war es mir nicht vergönnt meinem Beruf, Alltag und meinem Hobby uneingeschränkt nachgehen zu können.
 
 
Dies lag im nach hinein betrachtet an der Art der Versorgung, die wirklich nicht einfach ist, da ich einen fehlenden Unterschenkel links habe. Der fehlende Unterschenkel links ist eine Missbildung, die konisch 7cm unter dem Knie zusammenläuft, dies ist also ein sehr kleiner schmaler Stumpf wo kaum Belastung abgefangen werden kann.Früher war es also so, dass nach einer gewissen Arbeitsdauer (Belastungsdauer) an ein Hobby, Spaziergang mit dem Hund oder vielleicht sogar den nächsten Arbeitstag nicht zu denken war.
Nach Lösungen suchend stieß ich irgendwie auf die "Schindler Orthopädie" im Nachsatz hieß es "spürbar menschlich". Ich ging skeptisch zu einer Beratung und ich ging mit "Hoffnung" nach Haus.
 
 
Dann wurde genau das gebaut was besprochen war (solange bis es genauso war - Arbeit und Mühen wurden nicht gescheut) und ich ging schmerzfrei und "voller Freude" nach Haus.
Mittlerweile gehe ich uneingeschränkt meinem Beruf nach (ich arbeite momentan seit 4 Monaten am Stück ohne Stumpfbeschwerden, was es noch nie zuvor im Leben gegeben hat), vor der Arbeit gehe ich mit dem Hund, nach der Arbeit gehe ich meist zum Sportklettern, Radfahren oder gehe anderen Freizeitaktivitäten nach. Am Ende eines Tages stehen im Schnitt 10000 Schritte auf meiner Uhr......... das sollte einen jeden Prothesenträger zu denken geben :-).
Reparaturen werden immer zügig und ordentlich erledigt, beim Zoff mit der Krankenkasse wird man ganzheitlich beraten und einem Wege aufgezeigt.
Also was soll man sagen, "Schindler Orthopädie, spürbar menschlich ....."?
 
 
Diesen Ort „Schindler Orthopädie“ kann ich jedem bedenkenlos empfehlen, der mit seiner jetzigen Situation unzufrieden ist oder aus dem besten noch das letzte Quäntchen rausholen mag, weil dort wird einem geholfen. Von mir gibt es ein klares TOP, mehr geht nicht! Und "Ja", es ist „spürbar menschlich“!

Marco R.

Hallo, ich heiße Tobias und bin 32 Jahre alt.
2014 habe ich meinen linken Unterschenkel bei einem Motorradunfall verloren.
Nach drei Monaten stand ich wieder mit zwei Beinen mitten im Leben.
Dank meiner Prothesenversorgung stehen mir heute wieder viele Türen offen.
Erste Berge wurden erklummen, einige Pisten konnte ich bereits auf Ski unsicher machen und meinen ersten Köpper vom Startblock habe ich gut gemeistert.
Wichtig dabei ist das Vetrauen in seinen Prothesenbauer zu haben, sich etwas zu wagen und Ziele zu setzten.

Tobias Koch

Besser als vorher

Ich bin Carmen, Baujahr 1984, Mama, verheiratet, habe einen Garten, Hund, große Wohnung, Hobbys und eigentlich alles, was man sich so im Leben aufbaut. Bis 2014 lief mein Leben fast perfekt. Fast deshalb, weil ich die letzten Jahre sehr viel krank war und ich jede Infektwelle mitgenommen habe. Dann kam die Diagnose Knochenkrebs und die einzige Option, zu überleben, war die Beinamputation. Somit habe ich mich kurzerhand für das Leben und die daraus resultierende Amputation entschieden. Dies war im November 2014. Die komplette Interimsversorgung überspringe ich jetzt mal, da ich dort nicht gut versorgt wurde. In der Rehaklinik empfahl man mir, dass ich doch bitte zu Schindler gehen soll. Ich selbst war nur noch genervt von den ganzen Orthopädietechniker und hatte auch keine Lust, erneut mich irgendwo vorzustellen. Aber meine Rehabilitation stand auf der Kippe, also habe ich mich dem Wunsch des Personals der Rehaklinik gefügt. Mehr schlecht gelaunt und genervt ging ich dann Mitte 2015 zu Schindler. Hier habe ich tatsächlich erstmals das Gefühl bekommen, angenommen zu werden, und zwar als Mensch und nicht als Nummer oder als Geldbeutel. Die Firma Schindler hat mich auch sehr schnell mit einer neuen Prothese versorgt, hat mich jederzeit beraten und stand mir bei Fragen jederzeit zu Verfügung. Nachdem ich neue Hoffnung und neue Zuversicht bekam, kam auch wieder die Kraft und Energie, die Situation anzunehmen.

Also lernte ich die Prothese und das Gelenk kennen, ich übte täglich das stehen, gehen, Treppen steigen. Ich machte jeden Tag Übungen, um meine Muskulatur wieder auf Vordermann zu bringen.

Selbstverständlich war es anfangs holprig und steinig. Und es gab auch Momente, wo ich mir dachte, wozu das alles. Das Leben wird sowieso nie wieder so wie vorher. Und ich hatte recht behalten. Das Leben seit der Amputation ist nicht wie vorher. Es ist anders und für mich sogar besser. Ich habe eine neue Lebenseinstellung bekommen, einen neuen Blick für meine Umwelt und mein Umfeld. Ich lebe mittlerweile ressourcenorientierter und achte auch deutlich mehr auf meinen Körper und seine Signale. Ich achte auf die kleinen Dinge und freue mich daran. Auch habe ich wieder angefangen, Sport zu machen. Ich war eigentlich schon immer sportlich sehr aktiv und ich merkte in der Rehaklinik, dass mir der sportliche Anteil im Leben fehlt. Nur meinen alten Sport, Offroad- und Stoppelfeldrennen, fielen aus. Also musste ich mir einen neuen Sport suchen. Einen Sport mit Herausforderungen, wo ich an meine persönlichen und technischen Grenzen komme oder diese sogar überschreiten kann. Erstmal fing ich mit Taekwondo an. Anfangs war es auch eine Herausforderung. Aber irgendwann kam ich an einen Punkt, da habe ich meine Grenzen lange erreicht und immer weiter erweitert. Und wieder war ich an einem Punkt, wo mir die Herausforderung fehlte. Ich wollte testen, was tatsächlich mit Prothese noch machbar ist oder ob es wirklich technische Grenzen gibt. Nach kurzem suchen kam ich dann auf die OCR-Läufe (Obstackle Course racing, oder auf Deutsch, Hindernisslauf). Nochmal gut ein Jahr habe ich überlegt, ob ich nun laufe oder nicht. Zeitgleich habe ich angefangen, für den ersten Lauf zu trainieren. Ich habe tgl. Krafttraining/ Muskelaufbautraining gemacht und bin jeden Abend 5km joggen gegangen. Anfangs war auch das etwas holprig und anstrengend, aber nach ein paar Wochen hatte ich keine Probleme mehr. Dann kam der erste 10km Lauf und ich war mega stolz auf mich, als ich das Ziel am Stück erreicht habe. Mein Ziel war das Ziel, egal wie. Und das habe ich erreicht. Von 30 Hindernissen waren zwei dabei, die technisch einfach nicht machbar waren. Aber ist dies für den Anfang ein gutes Stück. Allerdings hatte ich trotz Training drei Tage Muskelkater. Aber der Spaß und der Sport an sich hat so gutgetan, es hat mir gezeigt, dass man trotz Prothese noch sehr viel machen kann. Vielleicht anders als die Zweibeiner, aber es ist machbar. Zwischenzeitlich bin ich zwei weitere Läufe gelaufen und die waren zeitlich im sehr guten Bereich und auch die Hindernisse habe ich alle geschafft. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn die neue Saison beginnt und ich mich wieder kopfüber in den Matsch stürzen darf.

Zwischenzeitlich habe ich mich dazu entschieden, eine Umschulung zur Orthopädietechniker zu machen. Die Umschulung habe ich dieses Jahr begonnen und bisher gab es in diesem Bereich keine nennenswerten Probleme, die mich daran hindern, diesen Beruf oder überhaupt einen Job, auszuführen.


Fazit: Mit einer gutsitzenden Prothese und guter Beratung, kann man das Leben immer noch in vollen Zügen genießen und leben. Es kommt darauf an, was man aus der Situation macht. Ob man sich hängen lässt, oder ob man die Situation annimmt und das Beste daraus macht. Ich habe nie aufgegeben, mein leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin weiterhin mit meinem, Hund Gassi gegangen, ich habe weiterhin mit meiner Familie Geocache gesucht, bin weiter auf alle Familienausflüge mitgefahren, habe meinen Garten und meine Hausarbeit aufgenommen und eigentlich mache ich alles wieder, wie vorher auch. Nur dass ich das Leben wieder genieße und dem mehr Beachtung schenke.

Carmen

Zurück im Leben!

Hallo,
 
ich heiße Hans Freytag, bin 60 Jahre alt und durfte 44 Jahre als schwer arbeitender, sporttreibender, verheirateter Mann mit 2 Kindern ein super gutes Leben führen.
 
Ich glaube, dass ich mit einer der zufriedensten Menschen auf der Welt war und mit bis zu 300-350 Stunden im Monat aktiver Zeit verbracht habe. Bis der Unfall passiert war und für mich eine Welt zusammen gebrochen ist. Das heißt, dass ich von full Power auf null gefallen bin, womit ich auch riesige Propleme bekommen habe, einschließlich Depressionen.  
Das alles hat auch relativ lange angehalten, bis ich gemerkt habe, dass mir durch den Unfall nicht nur was genommen, sondern auch was gegeben wurde, nämlich eine komplett neue Sichtweise auf mein Leben. Sicher, das habe ich nicht alleine geschafft, sondern mit Ärzten und der Firma Schindler bei der ich, dank meines alten Schulkamerad und Freund, von Anfang an in Behandlung bin.
 
Heute bin ich wieder aktiv unterwegs und freue mich meines Lebens. Habe mein Haus renoviert, verbessert und etwas umgestalltet. Fahre Motorrad, habe wieder einen Wohnwagen, habe einen Bootsführerschein Küste u. Binnen gemacht, bin Vereinsmässig tätig und sehe sehr regelmässig nach meinem Vater.
 
Hans Freytag

Hans Freytag